Hellmüllers facettenreiches Improvisationsvokabular oszilliert zwischen atmosphärischer Klangmalerei und konziser Linearität…

Bei Hellmüller und Su handelt es sich um eloquente Improvisatoren, denen der Sinn fürs Melodische auch dann nicht abhandenkommt, wenn sie ihrer Vitruosität freien Lauf lassen – beide artikulieren ihre Einfälle mit beeindruckender Klarheit und entwickeln diese mit Übersicht und ohne Hast. Das Zusammenspiel der Musiker zeichnet sich durch eine unterschwellige Spannung aus, die daran erinnert, dass auch in einem scheinbar ruhigen Fluss reissende Strudel lauern können.

Tom Gsteiger

…mais encore et surtout parce qu’ il es un musicien d’ un rare talent et d’ une égale sensibilité. On apprécie ce virtuose qui développe un langage très personnel, magnifiquement accompagné du contrebassiste Luca Sisera et du batteur Tony Renold, è l’ unisson…, le Lucernois fait montre d’ une belle maturité, gage de lendemains musicaux qui chantent de toute évidence.

Thierry Brandt

Le jeune guitariste suisse – qui s’ est produit à des nombreuses reprises sur les scènes européennes, dans différentes formations – s’ inscrit, comme ses maîtres, dans le registre de la «linge claire », avec un son limpide, sans artifice, avec des attaques nettes, un toucher sensible, une phrasé fluide, et, surtout, un sens aigu du lyrisme.

Félix Marciano

 

Wer dermassen aus der üppigen Literatur der Jazzgitarre zitiert, der hat wahrlich was zu erzählen. Im Rahmen seiner Schweizer Tournee gastierte das Trio mit Franz Hellmüller (Gitarren), Luca Sisera (Kontrabass) und dem Schlagzeuger Tony Renold am Mittwochabend in der „Werkstatt“ in Chur. Es war ein Jazzkonzert der Stilvielfalten, der Momente der Stille, der Ruhe, aber auch der Eruptionen mit einem erhabenen (Seiten-)Blick auf die Rockmusik.
Tranchenweise verabreichten die drei exzellenten Musiker ihre Botschaften, erzählten die Geschichten vom Jazz.

Domenic Buchli

 

Hellmüller wie Sisera sind technisch brillante Instrumentalisten, doch ist es ihr feinnerviges Interplay, das ihre Zwiegespräche über zehn fremde und eine eigene Komposition zum Hörgenuss macht. Unspektakuläre Könnerschaft.

Ch. Fellmann